Die BenQ ScreenBar im Test

BenQ ScreenBar

Auch optisch macht die Lampe was her. (© BenQ)

Wer von euch oft und lange am Computer arbeitet, weiß wie wichtig eine gute Beleuchtung des Arbeitsplatzes ist! Bei normalen Tischlampen kommt es oft vor, dass sie neben dem Monitor stehen und kein optimales Licht erzeugen. Das ist anstrengend für die Augen und verursacht störende Spiegelungen am Bildschirm. Mit der BenQ ScreenBar ist jetzt eine e-Reading Lampe erschienen, die ihr platzsparend am Monitor befestigen könnt und, die das Arbeiten angenehmer gestalten soll. Mit einem Preis von 100€ ist die Lampe alles andere als günstig. Ich habe mir die ScreenBar mal genauer angeschaut und verrate euch, ob sich dieser Preis wirklich lohnt.

Hübsches Design, das jeden Arbeitsplatz aufwertet

Die BenQ ScreenBar kommt in drei Teilen: Die Lampe selbst, die Halterung und das USB-Kabel. Die ScreenBar in die Halterung schieben, das Kabel anschließen und fertig ist die Monitor-Lampe. Sie macht einen hochwertigen Eindruck und hebt das Gesamtbild des Arbeitsplatzes.

Mittels vier Knöpfe auf der Oberseite lässt sich die Lampe bedienen. Damit könnt ihr das Gerät an- und ausschalten, die Farbtemperatur und die Helligkeit einstellen oder den Auto-Dimm-Modus aktivieren, der mittels Sensor die Helligkeit automatisch einstellt. Den Strom holt ihr euch von dem USB-Port eurer Wahl und benötigt keine zusätzliche Steckdose.

Lieber eine Lampe auf dem Monitor, als eine Lampe auf dem Tisch

Anfangs war ich skeptisch, ob die Lampe einen Unterschied zu den herkömmlichen Tischlampen bringt. Der Test hat allerdings gezeigt, dass die Lampe ihren Zweck erfüllt und sich hervorhebt. Schnell mit der Halterung am Monitor

BenQ ScreenBar

Die Lampe hält an Bildschirmen von einer Dicke von 1-3 cm. (© BenQ)

befestigt, das Kabel in den USB-Port gesteckt und schon konnte gearbeitet werden. Das Gegengewicht mit einer Gummischicht an den Kontaktpunkten gewährt der Lampe einen sicheren Halt auf dem Rahmen des Bildschirms. Das Gewicht ist entsprechend schwer, weswegen die Lampe sich nur bedingt für Laptops eignet. Absolut ungeeignet ist die Nutzung mit dem Laptop ohne festen Untergrund, da die Lampe den Bildschirm nach hinten klappen kann.

Die Lampe hält, was sie verspricht

Die zwei wichtigsten Aspekte erfüllt die Lampe: Sie ist platzsparend und eignet sich bestens für kleine Arbeitsplätze und sie schont die Augen mit ihrem Licht! Ihr habt verschiedene Möglichkeiten das Licht einzustellen. Die Beleuchtungsstärke liegt dabei bei 500 Lux. So wird ein Bereich von etwa 34×75 cm mit Licht bedeckt. Die Mischung aus warmen und kalten LED-Leuchten ermöglicht euch eine angenehme Helligkeit. Insgesamt acht verschiedene Stufen der Farbtemperatur könnt ihr einstellen. Meistens hatte ich den Auto-Dimm-Modus an und empfand die Helligkeit und die Beleuchtungsstärke als sehr angenehm und ausreichend.

Zusätzlich lässt sich die Neigung der ScreenBar einstellen, so dass sie auch für curved Monitore geeignet ist. Die Lampe leuchtet nicht direkt auf den Bildschirm und erzeugt deshalb auch keine störenden Spiegelungen!

Kommen wir nun zu den störenden Punkten. Ein großer Knackpunkt bei der Auto-Dimm-Funktion ist, dass die Temperatur zusammen mit der Helligkeit geändert wird. Gut wäre es gewesen, wenn sich nur die Helligkeit geändert hätte.

Ein weiterer Punkt ist die Länge des Kabels. Wollt ihr die Lampe am Monitor oder an einem Port auf eurem Schreibtisch anschließen, ist das kein Problem. Bevorzugt ihr allerdings euren Rechner, der unter dem Tisch steht, kann es sehr knapp werden mit der Länge! Das Gute an der USB-Stromversorgung ist, dass die Lampe zusammen mit dem Endgerät ausgeht.

Interessieren euch noch andere Geräte rund um den PC? Wie wäre es mit einer neuen Maus oder Tastatur?

Fazit zur BenQ ScreenBar

Ist die BenQ ScreenBar nur eine überteuerte Lampe? In dem Test hat die Lampe gezeigt, dass sie den Monitor nicht stört und die Augen über einen längeren Zeitraum schont. Der wichtigste Aspekt, der in diesem Zusammenhang für die Lampe spricht, ist die Auto-Dimm-Funktion. Das Licht wird stufenlos und ohne flackern über die Zeit angepasst. Das verlief so gut, dass ich den Wechsel kaum bemerkt habe. Solltet ihr oft Probleme mit eurem Licht haben, kann diese Lampe eine gute Alternative für euch sein.

Der Preis von 100€ mag im ersten Moment überteuert klingen, aber Alternativen bewegen sich auch in dem Bereich ab 50€ aufwärts. Die BenQ ScreenBar ist empfehlenswert, wenn auch nicht für den geneigten Gamer. Ohnehin bietet die Lampe kein RGB-Feature an. Welche Zielgruppe spricht dieses Produkt also an? Wenn ihr ein bisschen Geld auf der hohen Kante habt, euch das Licht an eurem Arbeitsplatz stört und ihr eure Augen mehr schonen wollt, dann solltet ihr über eine Anschaffung der BenQ ScreenBar nachdenken! Für mich hat die Lampe die Lichtverhältnisse am Arbeitsplatz verbessert.

Die Lampe könnt ihr hier bei Amazon kaufen.

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