BenQ ScreenBar Lite im Test

Vor ein paar Monaten hatten wir die BenQ ScreenBar im Test. Jetzt kommt BenQ mit einer kleineren Lampe speziell für Laptops um die Ecke. Was die ScreenBar Lite kann und wie sie sich im Gegensatz zum Standardmodell unterscheidet. könnt ihr hier lesen.

Das Bedienfeld ist selbsterklärend und passt zum Design.

Aus rund mach eckig

Nicht nur die Größe der Lampe hat sich im Gegensatz zur normalen ScreenBar verändert, auch das Design. Kam die ScreenBar noch als ein endlos wirkendes Rohr daher, zeigt sich die ScreenBar Lite als ein dreieckiges Prisma mit abgerundeten Ecken. Die Oberseite der Lampe mit Bedienelementen sieht mit seiner Hochglanzoptik edel aus, bringt aber die bekannten Probleme des Looks mit sich: Sichtbarer Staub und Fingerabdrücke! Das Gegengewicht auf der Rückseite der Lampe ist gewichen und eine Klammer sorgt nun für den Halt der ScreenBar Lite. Die Klammer besitzt in der Mitte der Vorderseite eine Aussparung, um die Kamera am Laptop nicht zu verdecken. Wie das im praktischen Gebrauch aussieht, lest ihr weiter unten.

Die Lampe kommt in einer platzsparenden Plastikschachtel. Der Lieferumfang ist sehr überschaubar, da nur die Lampe drin ist.


Die ScreenBar Lite kommt mit einem neuen Design.

Stecker rein und schon geht euch ein Licht auf

Im Gegensatz zur ScreenBar, kommt die Lite-Version als fertig montiertes Teil. Ihr müsst die Lampe einfach nur an den USB-Port anschließen ohne sie vorher zusammenzusetzen.

Wie beim Vorgängermodell habt ihr wieder vier Tasten. Damit könnt ihr die Lampe an- und ausschalten, die Farbtemperatur und die Helligkeit anpassen oder die Auto-Dimm-Funktion aktivieren. Neu dazu kommt die Taste für den favorisierten Modus. Haltet ihr diese ein paar Sekunden gedrückt, speichert die Lampe die aktuelle Einstellung. Ihr könnt allerdings nur eine favorisierte Einstellung speichern.

Dank der Optuse-Angle-Projection (OAP) wird das Licht im stumpfen Winkel abgegeben und verhindert so eine Reflektion auf dem Bildschirm. Der Neigungswinkel der Lampe beträgt 85 Grad. Der Praxistest hat gezeigt, dass der Neigungswinkel die Webcam des Laptops beeinträchtigt. Egal wie sehr man die Lampe neigt, sie ist immer im Bild zu sehen.

Schlankere Version ausschließlich für Laptops

Das Kabel ist ausgelegt für die Nutzung mit Laptops.

Die ScreenBar Lite macht ihrem Namen alle Ehre. Sie ist viel kürzer, leichter und einfacher zu montieren. Leider bringt die Verkleinerung auch Beschränkungen mit sich. Die Lite-Version ist ausschließlich für Laptops nutzbar. Die Klammer kann nur eine Breite von bis zu 8mm fassen. Damit fallen handelsübliche PC-Monitore weg. Zusätzlich ist das Kabel der ScreenBar so kurz, dass es nicht vom Monitor bis zum USB-Port des Computers reicht. Das solltet ihr auf jeden Fall vor dem Kauf beachten!

Ein weiterer Punkt, der mir im Bezug auf das Kabel negativ aufgefallen ist, ist die Lage des Kabels. Das Kabel verläuft von der Lampe zwischen der Vorderseite der Klammer und der Rückseite. Beim Neigen der Lampe wird das Kabel etwas geknickt, wodurch die Lebensdauer verkürzt werden könnte.

Günstiger geht’s immer

BenQ hat eine gelungene, schlankere Version der ScreenBar auf den Markt gebracht. Leider wurde der Preis der Größe nicht angepasst: Mit stolzen 99€ kostet das kleinere Modell genauso viel wie die normale ScreenBar.

Besitzt ihr einen Laptop mit leuchtender Tastatur, so ist die ScreenBar nicht unbedingt notwendig. Vor allem nicht, wenn ihr nur zocken wollt. Um eure Augen zu schützen solltet ihr trotzdem auch eine Lampe am Schreibtisch haben! Die BenQ ScreenBar Lite ist leider nichts für den schmalen Geldbeutel und sollte als Anschaffung gut durchdacht sein! Wie auch der Vorgänger erfüllt die ScreenBar Lite ihren Zweck und wertet das Aussehen des Arbeitsplatzes auf. Der stufenlose Wechsel der Helligkeit funktioniert dank Lichtsensor gut und erleichtert das längere Arbeiten am Arbeitsplatz. Allerdings könnt ihr auch Schreibtischlampen mit ähnlichen Funktionen für die Hälfte des Preises erwerben.

Hier könnt ihr die ScreenBar Lite kaufen.

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