Mini-Tamagotchi im Test

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Sein Piepen ist unverkennbar. Auch bei der Mini-Edition zum 20 Jährigen Jubiläum, hat sich dies beim Tamagotchi nicht geändert. Wir haben Bandai’s virtuelles Haustier zum testen bekommen und haben es mit der ganzen Familie einmal unter die Lupe genommen.

Am Anfang war das Ei

Sobald ihr das Batterie-Siegel entfernt und Euer Tamagotchi gestartet wird, seht ihr ein kleines, virtuelles Ei auf dem kleinen Display hin und her hüpfen. Nun müsst ihr die Uhrzeit einstellen. Als erstes fällt mir auf, dass das Display  zum „Standard“ Tamagotchi vergleichbar klein ausfällt. Man hat in bestimmten Winkeln schon ein bisschen Schwierigkeiten, etwas zu erkennen. Auch die fehlenden Menüleisten, oben und unten, vermisst man direkt, wenn man die große Version kennt.

Schlüpftag

Der kleine „Flummi“ hat mich einen Abend begleitet.

Nach einer knappen halben Stunde schlüpft das Baby Tamagotchi. Auf Eurem Display springt jetzt ein kleiner Ball mit Augen und Mund herum, der auch nach wenigen Minuten durch heftiges Piepen eine Aktion fordert. Ein Druck auf die entsprechende Taste zeigt dir ein Symbol neben dem Baby Tamagotchi. Dieses musste ich in der Beiliegenden Anleitung erst einmal nachlesen.
Ok, es hat Hunger. Zur Auswahl stehen etwas Pilz-ähnliches und ein Bonbon. Natürlich wollen wir auf die Ernährung unseres Tamagotchis achten und füttern erst einmal einen Pilz, noch einen , und noch einen und… OK , scheinbar reicht es unserem Schützling, denn er schüttelt sein virtuelles „Köpfchen“ und verweigert die Nahrung. Ok, was nun? Erst mal nichts- Ich lege das Tamagotchi zur Seite, denn ich habe auch keine andere Funktion. Ich kann die Uhrzeit checken und wahllos füttern, wenn ich will.  Nach ca. einer halben Stunde dann erneutes Piepen. Der Druck aufs Knöpfchen zeigt ein neues Symbol – Wieder muss ich die Anleitung zur Hilfe nehmen ( ok, man hätte sie sich auch zu Anfang einmal durchlesen können.)

Fehlende Spiele

Es fehlen die Spiele-Leisten, wie beim „großen“ Tamagotchi

Diesmal hat der kleine „Flummi“ schlechte Laune. In der „Standard“ Ausführung, kann ich mich erinnern, hatte man jetzt verschieden Spiele zur Auswahl, mit denen man das Tamagotchi „beschäftigen“ und die Laune verbessern konnte. In der Mini-Version müssen wir nichts weiter machen, als ein Bonbon zu füttern und schon ist die Laune angehoben.

Extrem vorbildlich – „Hast du schlechte Laune, iss Zucker“.

Nun ja, 2 Bonbons sollten reichen. Und wieder legen wir das kleine blaue Plastik-Ei an die Seite. Nun passiert erst einmal lange nichts. Nach ca. 2 Stunden beschwert sich das Tamagotchi über das virtuelle Häufchen, das neben ihm prangert. Kurz das Knöpfchen gedrückt, ein wisch und alles weg. Noch einmal ein Bonbon gefüttert, damit man überhaupt eine Beschäftigung mit dem kleinen Tierchen hat. Gegen 22 Uhr piepte es noch einmal und machte mich darauf aufmerksam, dass es schlafen möchte. Ihr könnt jetzt entweder OFF wählen um Euer Baby schlafen zu lassen oder an lassen, auf die Gefahr hin dass es schlecht gelaunt wird oder sonstiges. Ich habe mich für das Schlafen lassen entschieden. Das Display wird dunkel und man sieht ein bewegtes „zzZ“ was Euch zeigt, dass das Tamagotchi nun im Land der Träume ist.

Der nächste Tag

Meine Frau kam um 11 Uhr ins Schlafzimmer „Das Tamagotchi piept in einer Tour, was muss ich machen“ – Ein verschlafener Blick aufs Display zeigte 2 Häufchen – Oh da war jemand fleißig. Einmal Knöpfchen drücken – Weg ist der Dreck. Direkt noch einmal gefüttert und ein Bonbon hinterher, damit wir erst einmal ein wenig Ruhe haben. Gegen Mittag gab es dann ein Piepen, was anders klang als das bisher bekannte. „Es ist Erwachsen“! Ein kleiner Hund( ich würde es als Hund deuten) schaut dich jetzt auf dem Display an. Und hier ist der Spaß auch schon vorbei, denn jetzt ändert sich eigentlich nichts mehr. Füttern, Bonbons, säubern… mehr passiert mit dem Mini-Tamagotchi nicht.

Fazit

Um die kleinen Viecher mal wieder in Erinnerung zu rufen, war das Mini-Tamagotchi ganz ok. Aber wer wirklich etwas von einem Tamagotchi haben möchte und sich damit beschäftigen will, der sollte auf jeden Fall zum „großen Bruder“ greifen. Schaut mal auf http://de.tamagotchifriends.com/products/, da gibt es eine Auswahl an wirklich tollen, neuen Tamagotchi. Ich überlege schon, mal eins von der Sorte zu beschaffen, um geniale Tools, wie Tamagotchi-Treffen zu testen. Wer ist dabei?

Über den Autor

Chefredakteur // Fotograf und Techniknerd || Zocke am liebsten auf der PS4 und dem PC | Schreibe News und Reviews | Kümmere mich um die Organisation und dass dieses großartige Projekt so läuft, wie es das verdient hat.

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