Torpus & The Art Directors: The Dawn Chorus -Album-Review

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Es ist wieder mal Zeit für eine Album-Review und heute hat der Doerk mal sein Zepter abgegeben und mir diese supertolle Aufgabe überlassen. Denn wir von NerdStar haben die Möglichkeit bekommen in das neue Album von Torpus & The Art Directors reinzuhören. Das gute Stück heißt „The Dawn Chorus“ und kam am 13. März 2015 in die Läden. Der Vorgänger des Albums hieß „From Lost Home to Hope“ und wurde bereits 2012 veröffentlicht.

Die 5-köpfige Band aus Niebüll in Nordfriesland lebt heute in Hamburg und veröffentlicht ihr neues Album beim Thees Uhlmann Label Grand Hotel van Cleef, die sich auf Indie und Alternative Releases spezialisiert haben.

Was besonders auffällt ist, dass die Lieder auf der Platte überwiegend ruhig, aber trotzdem sehr melodisch sind. So wird das Album nie langweilig (@alle Liebhaber: Mitsummen ist also durchaus möglich 😀 ).
Vor allem bei „Mirror Mirror“ bekommt man das Gefühl mit einem Glas Wein vor dem Kamin zu sitzen und das Unwetter draußen vor dem Fenster einfach zu vergessen. Dagegen ist z.B. „Dawn Song“ etwas fetziger und bringt den Fuß unwillkürlich zum Wippen. Eine gesunde Mischung also, die für jeden etwas bereithält.
Ein Highlight unter den insgesamt 13 Titeln von „The Dawn Chorus“ ist für mich persönlich definitiv „I Can Decide That By Myself„. In diesem Song ist einfach alles stimmig:  Das Schlagzeug und die ruhige E-Gitarre verschmelzen förmlich mit den samtig klingenden Vocals. Es passt wirklich alles. Und um es einmal kitschig auszudrücken: Es lädt zum Träumen ein, wie kein anderes Lied auf der Platte.

Titelabfolge „The Dawn Chorus“
1. In Hushed Tones
2. Dawn Song
3. Water
4. From Holding Your Hands
5. Poem For A Friend
6. I Can Decide That By Myself
7. Don’t Gather Roses
8. Sleeping On The Back Burner
9. Bright Eyes
10. Mirror Mirror
11. Two Hearts
12. Love It As It Comes
13. Roll It Up Again

Torpus & The Art Directors: Alle Bandmitglieder auf einem Bild

Torpus & The Art Directors: Alle Bandmitglieder auf einem Bild

Das Album bekommt eine ganz interessante Note durch die besondere Stimme des Sängers (der übrigens ein bisschen aussieht wie Ed Sheeran!). Seine Stimme ist klar und klingt sehr weich nach. Die Songs sind gut aufeinander abgestimmt, dadurch bekommt die Platte ihre ganz eigene Handschrift: Wo viele Bands mit 100 Vocalspuren und Synthesizern herumexperimentieren, konzentrieren sich Torpus & The Art Directors in „The Dawn Chorus“ auf eine relativ klare Art der Musik. Beim Hören merkt man sofort, dass die Band einen roten Faden verfolgt.

Unterm Strich ein in sich stimmiges, durchgehend starkes Album mit überwiegend ruhigen, folkigen bis poppigen Tracks. Torpus & The Art Directors sind mit ihrem Sound definitiv mal etwas Anderes in der endlosen Weite der hektischen Musiklandschaft des 21. Jahrhunderts… Und wer schon Mumford And Sons mag, wird TATAD lieben.
Einen kleinen Vorgeschmack auf das Album gibt euch dieses auf YouTube veröffentlichte Video zum Song „Two Hearts„. Einfach klicken und sich eine Meinung bilden. Viel Spaß beim Reinhören! 🙂

Lest doch auch mal in unsere Review zum aktuellen Aufbau West Album – „Zweitbester“ rein.

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