Rogue Islands – Test / Review

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Genre: FPS, RPG, Adventure
Entwickler: Big Fat Alien, Blue Sock Studios
Publisher: Keystone Games
Plattform: PC
Altersfreigabe: Keine Angabe
Release: 12.09.2017

Ein bisschen Minecraft, noch etwas von Quake und zu guter Letzt ein kleine Prise Dark Souls; Raus kommt Rogue Islands! Entdecke. Kämpfe. Sterbe. So lautet das Motto des Spiels. Ob Rogue Islands wirklich nicht so einladend ist wie der Titel anmutet, seht ihr hier!

Story

Die Gnome leben munter  auf ihren Zauberbäumen bis eines Tages eine Horde Damönen den Seelenfrieden stört. Ihr übernehmt die Rolle von Motwort dem Druiden, der sich aufmacht, die Ursache des Bösen zu finden und zu vernichten. Doch Vorsicht: Sobald es Nacht wird, solltet ihr in Sicherheit sein. Die Dämonen, die Nachts hervorkriechen, sind am gefährlichsten!

Gameplay

Rogue Islands

Die Inseln bieten immer einen schönen Ausblick.

In diesem FPS versucht ihr einerseits zu überleben und anderseits die Gegner zu vertreiben. Ihr reist von Insel zu Insel, craftet euch wichtige Ressourcen zusammen und erledigt Quests. Wie bei Minecraft müsst ihr Nahrung finden, um nicht zu verhungern. Wenn ihr eure Leben regenerieren wollt, müsst ihr bestimmte  Gericht essen, da nicht alle Lebenspunkte geben.

Zur Verteidigung habt ihr drei verschiedene Zauberstäbe und könnt insgesamt neun unterschiedliche Zaubersprüche erlernen.

Um Lernpunkte zu erhalten, müsst ihr Edelsteine mit einer Menge Seelenstaub kombinieren. Nachts solltet ihr möglichst auf euer Boot zurückkehren, da euch die Ghasts direkt das Leben aussaugen. Das Boot dient als Schlafplatz und gleichzeitig auch als Abschlusspunkt der Mission.

Craftet euch Gegenstände, um stärker zu werden.

Rogue Islands spielt sich sehr hektisch. Durch die FPS-Elemente seid ihr permanent in Bewegung und habt wenig Zeit zum Verschnaufen. Solltet ihr doch mal einen Moment ausruhen, könnt ihr davon ausgehen, dass aus irgendeiner Ecke ein Skelett hervorgekrochen kommt!

Zu Beginn des Spiels könnt ihr einen von drei Modi wählen. Beim Explorer-Mode erhaltet ihr viel Loot und anfangs zwei Nightmares. Diese Nightmares stellen eurer Leben dar und solltet ihr sterben, ohne einen auf Vorrat zu haben, ist der Spielstand gelöscht. Sollte euch das zu einfach sein, könnt ihr auch direkt in den Hardcore-Mode gehen und mit Permadeath spielen.

Im Zweifel weglaufen, statt zu sterben!

Was uns gut geholfen hat war, dass der Loot lange liegen bleibt. So kann man ruhig mal aus einer brenzligen Situation  fliehen und später den Loot aufsammeln.

Beim ersten Antesten sind wir sehr ins Schwitzen gekommen. Die durchschnittliche Überlebenszeit betrug maximal 30 Minuten. Nachdem wir uns eingespielt hatten, war Rogue Islands auch nicht mehr ganz so unmöglich. Dann konnten wir auch Spaß am Spiel finden.

Ein enorm großer Nachteil in dem Spiel ist, dass es keine Hotkeys gibt. Wenn ihr Essen wollt, müsst ihr ins Inventar und dann auf Essen klicken. Mit der Zeit ist dieses Prozedere sehr umständlich. Zudem kann man nicht „on the fly“ zwischen den einzelnen Zaubersprüchen wechseln. Mit Rechtsklick kommt ihr ins Kreismenü und sucht dann den Spruch aus.

Grafik

Grafisch erinnert das Spiel sehr an Minecraft. Positiv aufgefallen ist, das die Inseln sich regelmäßig neu generieren und man so immer eine neue Landschaft zum Entdecken hat. Da kommt es auch schon mal vor, dass uns eine Horde Skelette direkt vom Ufer begrüßt. Ansonsten hat die Grafik jedoch ehrlich gesagt kaum etwas zu bieten.

Sound

Die Musik erinnert an klassische RPG-Soundtracks. Sie ist unterstützend und rückt nicht in den Vordergrund. Die Soundeffekte waren in dem Zusammenspiel etwas befremdlich. Beispielsweise das Abfeuern des Zaubers wirkte eher wie ein Sound aus einem Kinderspiel.

Fazit

Nach dem ersten Test hätten wir das Spiel am liebsten in der Luft zerrissen. Ein Wochenende Bedenkzeit und eine weitere Session haben uns dann aber doch wieder milde gestimmt. Man merkt,

Ihr habt kaum eine ruhige Minute vor den kleinen Skeletten.

dass das  Spiel noch nicht ganz ausgereift ist. Trotzdem nehmen einen die kleineren Fehler nicht den Spielspaß. Zu Beginn mag Rogue Islands den einen oder anderen überfordern – so auch uns – aber mit etwas Übung könnt ihr die ein oder andere Insel meistern! Auch wenn der Mix aus Minecraft und FPS gut war, fehlte uns die Abwechslung. Die Monster waren immer die gleichen und die Missionen haben sich auch kaum voneinander unterschieden. Es ist wünschenswert, wenn die Entwickler noch weiter an der Missionsvielfalt arbeiten.

Wer auf anspruchsvolle FPS-Games in hübscher Verpackung steht, ist mit Rogue Islands gut bedient. Für etwas gemütlichere Entdecker, die nur hinter das Geheimnis der Dämonen-Invasion kommen wollen, ist das Spiel eher zu hektisch.

 

Hier das ganze nochmal in bewegten Bildern:

6.3 Gute Idee mit einigen Schwächen

Ein hektischer Shooter im Minecraft-Stil, der mit etwas Übung doch spielbar wird!

  • Grafik 5
  • Story 6
  • Gameplay 6
  • Spielspaß 8
  • Wertung (1 Votes) 4.3

Über den Autor

Redaktion Gaming und Musik// Pc und Xbox One//

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