Decay: The Mare – Test / Review

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Genre: Adventure
Entwickler: Shining Gate Software
Publisher: Daedalic Entertainment
Plattform: PC
Altersfreigabe: Ab 18 Jahren
Release: 13.02.2015
Pünktlich zum Freitag den 13. konnten wir Decay: The Mare aus dem Hause Deadalic Entertaiment für euch testen und haben uns direkt in das Point & Click Horror Adventure gestürzt, doch kann man Point & Click eigentlich mit Horror vereinen?

Juhu, noch ein Horrorspiel!

Derzeit sprießen Horror-Titel ohne Ende aus dem Boden und alle wollen besonders sein. Doch in Zeiten von DayZ, H1Z1 und co. gehen viele Spiele in der Horrorszene gerne mal unter. Decay: The Mare bringt alles mit was man zum Gruseln braucht! Und das trotz des eher statischen Gameplays des Point & Click Genres. Zur Steuerung brauchen wir eigentlich nicht viel zu sagen, da die meisten von euch mit Sicherheit schon in diesem Genre unterwegs waren.

What is a Friend?

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Die Tasche, dein neuer Freund

In Decay: The Mare spielen wir Sam. Einen Drogensüchtigen der in der in einer Institution namens “Reaching Dreams” befindet, um seine Drogenprobleme in den Griff zu bekommen. Gefüttert mit Tabletten, welche er jedoch nur vor dem Schlafen gehen zu sich nehmen soll, beginnt schon bald sein schlimmster Alptraum.
So irrt Sam Nacht für Nacht durch die Anstalt auf der Suche nach einem Entkommen aus diesen Alpträumen und versinkt dabei immer tiefer im Labyrinth der Anstalt.

Doch ist das alles wirklich real? Mehr möchten wir euch an dieser Stelle auch gar nicht über die Story verraten, da wir sonst zuviel spoilern würden 😉

Zwischen gruseln und rätseln

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What is a friend?

Ich spiele sehr gerne und häufig Horrorgames und muss sagen, dass viele für michjedoch den Titel “Horror” nicht wirklich verdient haben. Auch bei Decay: The Mare war ich anfangs sehr skeptisch, was die Vermischung aus Horror und Point & Click anging, jedoch muss ich gestehen, dass ich an einigen Stellen dann doch zusammengezuckt bin und mich auch überreden musste “weiterzulaufen”. Trotz der statischen Fortbewegung ist es Shining Gate Software gelungen, einige Stellen zum Grunseln und Schocken einzubauen. Dazu kommt der für Point & Click typische Rätsel-Charakter, welcher sehr gelungen und sehr rund rüberkommt. An einigen Stellen muss man sich stark konzentrieren. Was teilweise garnicht so einfach ist, da man durchgehend das Gefühl hat, dass gleich irgendetwas Böses passieren kann.

Wer zwischen den Rätseln allerdings die Übersicht zwischen den Räumen verliert oder nicht mehr weiter weiß, kann sich ganz einfach Hilfe holen. Über ein kleines “?” Symbol in der unteren rechten Bildschirmecke zeigt das Spiel einem, wo man als nächstes hinmuss.

Rätseln und Gruseln

8.2 Gruselig!

Decay: The Mare kann in allen Punkten überzeugen! Die tiefgründige Story packt den Spieler von Beginn an und fesselt bis zum (bitteren) Ende. Grafisch ist Decay: The Mare kein Meisterwerk überzeugt dennoch durch die "liebevoll" gestaltete Umgebung. Auch der Soundtrack kann sich definitiv hören lassen. Lediglich die Dauer des Spieles ist mit knapp 4 Stunden etwas mager.

  • Gameplay 8
  • Rätsel 7
  • Gruselfaktor 7,5
  • Soundtrack 10
  • Story 9
  • Wertung (4 Votes) 6

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