Birdman – Filmkritik

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Stellt euch mal vor Adam West hätte in den 80ern nochmal versucht ernsthaftes, ambitioniertes Charakter Kino zu machen. Er drehte stattdessen „Night of the Kickboxers“. Oder Christopher Reeve in 90ern. Zahlreiche TV Filme und eine Nebenrolle in dem grandiosem „Was vom Tage übrig blieb“ listen sich in seiner Filmographie. Oder Michael Keaton über 20 Jahre nach seinem Erfolg als „Batman“ – Moment!

„Birdman“ von Alejandro Gonzales Iñárritu ( Babel, Amores Perros, Biutiful,21 Gramm uvm ) ist am 29.01.2015 erschienen und rückt Michael Keaton damit erneut ins Scheinwerferlicht. Als gescheiterter Superheldendarsteller Riggan versucht er nun, durch ein selbst inszeniertes Broadway Theaterstück, seinen Ruhm wieder herzustellen. Das Chaos und der Wahnsinn lassen nicht lange auf sich warten, als sowohl die Kontrolle über das Stück, wie auch die Kontrolle über seinen Verstand, Riggan rasch zu entfliehen scheint.

Der, für 9 Oscars nominierte, Film fährt neben Keaton zahlreiche Stars wie Edward Norton ( Fight Club ), Emma Stone ( Zombieland ), Naomi Watts ( Mullholland Drive ) oder Zack Galifianakis ( Hangover) auf und wurde von den amerikanischen Medien, bis jetzt, zusammen mit Wes Andersons „Grand Budapest Hotel“, als Favorit für die diesjährige Verleihung gehandelt.

Ich war zur Deutschlandpremiere in dem Bielefelder Programmkino „Lichtwerk“ und habe die Meinungen der Zuschauer eingefangen. Meinen Senf gibt es natürlich auch wieder kostenlos dazu.

9.3 Wir warten alle auf "Birdman 4"
  • Besetzung 9
  • Bild 10
  • Regie 10
  • Inhalt 8
  • Wertung (8 Votes) 8.3

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