Neues iPhone X: Künstliche Intelligenz verschafft Frontkamera neue Möglichkeiten

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Mit dem iPhone X ist Apple in diesem Jahr ein echter Paukenschlag gelungen: anlässlich des zehnten iPhone-Jubiläums sollte ein Gerät auf den Markt gebracht werden, welches mehr bietet, als die übliche Evolution des Apple-Smartphones. Während die Weiterentwicklungen sich bei den vorangegangenen Modellen nur zögerlich zeigten, bietet das neue iPhone X gleich eine Vielzahl unterschiedlicher Features. Eine besondere Funktion wird hierbei gerne außen vor gelassen: das iPhone X ist das erste Smartphone, bei welchem die Bildqualität durch künstliche Intelligenz verbessert wird.

Entsperrung per Face ID

Die wichtigste Neuerung beim iPhone X ist vermutlich das neue Display, welches fast ohne Ränder auskommt – und die Entwickler damit vor zusätzliche Herausforderungen stellte. Denn der bisher bei Apple obligatorische Fingerabdrucksensor musste nun weichen. Anders als viele Konkurrenten entschied sich der Hersteller allerdings nicht dafür, den Sensor einfach auf die Rückseite zu legen. Mit Face-ID wurde eine vollkommen neue Möglichkeit der Entsperrung geschaffen, in dem das Gesicht des Nutzers analysiert und ein 3-D-Profil erstellt wird. Dafür wurde die CPU namens A11 Bionic mit einem zusätzlichen Chip versehen, der die Gesichtserkennung dank Künstlicher Intelligenz ermöglichen soll. Auf diese Weise wird es möglich, die Entsperrung – gemessen an der Komplexität – besonders schnell durchzuführen; vor allem wird aber auch eine Gesichtserkennung im Dunkeln ermöglicht, was dank der Infrarotabtastung funktioniert.

Neuer Chip: Kamera profitiert von künstlicher Intelligenz

Diese Funktion kann natürlich auch mit der Frontkamera gekoppelt werden, was der Fotografie neue Möglichkeiten beschert. Auch andere Smartphones haben es bereits geschafft den sogenannten „Bokeh“-Effekt mit Hilfe von zwei Linsen nachzuahmen, um z.B. bei Portrait-Aufnahmen den Hintergrund verschwimmen zu lassen. Diese Simulation von Tiefenschärfe gelingt Apple nun bei der Frontkamera mit nur einer Linse, was insbesondere Fans von Selfies gefallen dürfte. Zudem gibt es ganz neue Möglichkeiten der Hintergrundgestaltung, weil das eigene Gesicht perfekt ausgeschnitten werden kann – mit wenigen Schritten in der Bildbearbeitung lässt sich ein Porträt also mit gänzlich neuen optischen Effekten erzeugen, die bisher nur im Fotostudio denkbar waren.

Besondere Features haben ihren Preis

Natürlich haben diese Features auch ihren Preis; wer das iPhone X im Handel erwirbt, zahlt in der kleinsten Speicherausstattung mit 64 GB mindestens 1149 Euro. Apple-typisch ist mit üppigen Rabatten kaum zu rechnen. Aber es sind Vertragsoptionen für das iPhoneX bei 1&1 einsehbar. Ein Vergleichen der unterschiedlichen Optionen lohnt sich also.

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