IFA: Smart-Home-Umsätze verdreifachen sich

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Von der Lichtsteuerung über App bis hin zum selbstschließenden Fenster, dank Regensensor: Smart-Home-Produkte erfreuen sich immer mehr wachsender Beliebtheit. 

Künstliche Intelligenz steuert das smarte Zuhause

Heutzutage gehören Smart-Home-Anwendungen für Haushersteller schon fast zum „Basic“. Immer mehr wollen, dass Ihr Handy, Tablet oder PC zur Steuereinheit für ihr Zuhause werden. Der Markt boomt und er wird nach einer Studie von eco und ADL sein Volumen auf 4,3 Milliarden Euro verdreifachen und das schon bis 2022. Die Smart-Home-Marktdurchdringung wird sich bis 2022 von aktuell zwei Millionen auf rund acht Millionen deutsche Haushalte vervierfachen.

Smart Home

„Im Smart Home sind alle Geräte im und ums Haus vernetzt und interagieren intelligent“, so eco Geschäftsführer Harald A. Summa. „Das Internet bildet dafür die Grundlage, denn es verbindet die Geräte miteinander und ermöglicht ihnen den Datenaustausch.“ Sprachassistenten ermöglichen die bequeme Steuerung von Smart-Home-Anwendungen mittels natürlicher Sprache. „Systeme wie Alexa oder Google Home kombinieren künstliche Intelligenz und fortgeschrittene Spracherkennung, angebunden an häusliche Geräte“.

Kooperationen für funktionierende Smart-Home-Ökosysteme

All das sorgt für ein dynamisches Wachstum: Während klassische große Branchen der deutschen Wirtschaft wie Elektro- oder Maschinenbau von 2010 bis 2015 nur um jährlich 0,5 bis sechs Prozent zulegen konnten, wird für den Smart-Home-Markt in den kommenden Jahren ein Wachstum von jährlich 27 Prozent erwartet. Damit Unternehmen das riesige Marktpotenzial ausschöpfen können, müssen sie jedoch Teil eines funktionierenden Ökosystems werden. Die Verantwortlichen sollten daher offen sein für eine Integration und Kooperation mit Lösungen aus anderen Branchen und Technologien. Als Erfolgsrezept identifiziert die Studie den funktionierenden Daten- und Informationsaustausch zwischen Geräten unterschiedlicher Hersteller sowie mit nutzerfreundlichen Smart-Home-Lösungen.

„Im internationalen Wettbewerb setzen sich Plattformen durch, die durch Offenheit die Innovationskraft von Partnerunternehmen und Startups nutzen, um neue Anwendungen für ein Produkt zu entwickeln und die Wertschöpfung zu teilen“, sagt Lars Riegel, Principal Arthur D. Little GmbH. „Das Ziel sollte es demnach sein, mit offenen Systemen zu arbeiten und anderen Marktteilnehmern Zugang zum eigenen Produkt zu bieten, damit neue vernetzte Services entstehen können. In diesem Umfeld sehen wir riesige Chancen für den deutschen Mittelstand.“

Partnerschaften statt Insellösungen

Aufholbedarf sieht Riegel vor allem im Bereich smarter Software. „Während zahlreiche deutsche Unternehmen exzellente Hardwareprodukte herstellen, sind die dazugehörigen smarten Anwendungen oftmals sehr limitiert und nur bedingt nutzerfreundlich.“ Um das zu ändern empfiehlt die Studie Unternehmen, Informationen wie beispielsweise Source Codes preiszugeben und so die Innovationskraft verwandter Industrien und sogar Konkurrenten zu nutzen.

Quelle: http://www.presseportal.de/

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