NRW fördert Spielentwicklung

Titelbild ©  Bernd Schälte / Landtag NRW

Nachdem der Etat für die Medien- und Netzpolitik für 2019 auf 30 Millionen Euro angehoben worden ist, entschied der Landtag von Nordrhein-Westfalen, die Förderung für Spielentwicklung auf 3 Millionen Euro zu verdoppeln. Damit positioniert sich NRW weit vorne im Ranking der Förderung von Games.

Die Zusagen aus dem Koalitionsvertrag der schwarz-gelben Landesregierung unter Armin Laschet (CDU) sind nun eingelöst worden. Neben einem beachtlichen Etat für das größte Bundesland in Deutschland – gemessen an der Einwohnerzahl – wurde erheblich an der Förderung für Spieleentwickler im Raum NRW geschraubt und ein Pott an 3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Dafür können die Unternehmen nun Anträge stellen, um bei der Entwicklung vom Staat unterstützt zu werden. Bis zu 500.000€ oder 50 Prozent der Produktionskosten können maximal gedeckt werden.

Diese finanzielle Spritze wird dann als Kredit betrachtet, der anteilig zurückgezahlt werden muss, wenn das Produkt über die gedeckten Kosten hinaus einen Gewinn erwirtschaftet. Vor allem für Indie-Entwickler sind das gute Neuigkeiten. Beispielsweise hat Genisis Alpha One mit 100.000€ aus dem letzten Jahr eine Förderung erhalten. Das Spiel geht in diesem Monat auf Steam öffentlich in den Verkaufs-Status über. Auch Blue Byte hatte im vergangenen Jahr mit 837.500€ den höchsten Anteil an Förderungsgeldern beantragt, um eine prozedurale Erstellung von Spielelementen zu fördern – kurz PES.

Die Games-Förderung macht NRW nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern auch international enorm wettbewerbsfähig. Dadurch wird das Bundesland zukünftig als wichtiger Standort für die Spiele-Entwicklung gelten. Die Anforderungen an die Spielindustrie sei stetig gestiegen und durch die Förderungen sollen sich gute Ideen zu hervorragenden Produkten entwickeln. Dabei sollen auch Projekte für Augmented Reality, Virtual Reality, Online-Spiele und Mobile-Games unterstützt werden.

Ab dem 15. März 2019 ertönt der Startschuss für die Anträge. Der Vorstandssprecher Benedikt Grindel, der ebenfalls als Managing Director von Ubisoft und Blue Byte bekannt ist, erhofft sich, durch die erhöhte Förderung starke Impulse in der Region NRW, um die Spielentwicklung aktiv voran zu treiben.

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