Pokémon GO – offiziell in Deutschland gestartet!

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Endlich hat das Warten ein Ende. Pokémon GO ist seit den frühen Morgenstunden nun auch im Playstore und App Store zu finden und Deutschland dreht durch.

Bereits vor einigen Tagen machte eine APK Datei für Android die Massen hierzulande verrückt. Bei dieser Datei handelte es sich um eine internationale Version von Pokémon GO. Wenige Stunden später brachen die Server bereits zusammen, sodass der Start in Deutschland um einige Tage verschoben werden musste.

Das Nerdstar-Team konnte schon vor dem offiziellen Release in Deutschland sein Unwesen als Pokémon-Trainer treiben. Diese Eindrücke haben wir für euch festgehalten.

Alte Tradition bewährt sich

IMG_7875Nachdem wir die App auf unserem Smartphone installiert und gestartet hatten, wurden wir wieder einmal vor die Qual der Wahl gestellt. Bisasam, Glumanda oder Schiggy standen zur Auswahl. Mit einem kleinen Trick hat man zusätzlich die Möglichkeit die kleine Elektro Maus Pikachu zu fangen. Wie das funktioniert wollen wir euch an dieser Stelle jedoch nicht verraten, vielleicht kommt ja der ein oder andere selbst auf die Idee.

Gehe niemals ohne ein Pokemon in hohes Gras! Es ist dort sehr gefährlich!

So ist es jedenfalls bis 2013 in den bisher erschienenen Pokémon-Spielen gewesen. In Pokémon GO hingegen bekommen wir keine Probleme.
Da hier die Pokémon nicht nur im hohen Gras oder in Höhlen unterwegs sind, sondern auf Straßen, an Seen oder in der eigenen Wohnung. Ein gekonnter Wurf durch das Wischen über das Display wirft einen Pokéball Richtung Pokémon und fängt dieses ein.

Poké Stops & Arenen

Da hat sich das Taubsi in die Fahrrad-Abteilung des Supermarktes verirrt.

Da hat sich das Taubsi in die Fahrrad-Abteilung des Supermarktes verirrt.

Auch in diesen Punkten gibt es Abweichungen zu den altbekannten Spielen. So müsst ihr euch beispielsweise keine Pokebälle kaufen (es sei denn ihr seid gewillt Echtgeld zu investieren – leider ein kleiner Minuspunkt – dazu aber später mehr). Bewegt euch einfach zu einem sogenannten Poké Stop. Diese gibt es überall auf der Karte verteilt – in der Regel ganz in der nähe von Sehenswürdigkeiten oder Besonderheiten. Klickt ihr einen Poké Stop an und wischt mit dem Finger über die Drehscheibe bekommt ihr Pokébälle, Tränke und alles was ihr als Trainer sonst noch auf eurer Reise benötigt.

Arenen befinden sich ebenfalls an öffentlichen Punkten, welche eine kleine Sehenswürdigkeit oder Besonderheit in der Stadt darstellt. Hier könnt ihr euch ab Level 5 für eines der 3 Teams entscheiden – Team Institution (Gelb), Team Wagemut (Rot) und Team Weisheit (Blau) . Hier könnt ihr entweder die Arena verstärken oder einfach herausfordern und darauf hoffen, das euer Team besser ist als das Verteidiger Team. Besitzt ihr eine Arena oder habt ein Pokemon in einer Arena zur Verteidigung bekommt ihr täglich einige Taler, welche euch sonst echtes Geld kosten würden.

Echt Geld In Game Einkäufe

Wie in nahezu jedem Spiel gibt es natürlich auch hier wieder In-Game-Einkäufe für echtes Geld. Mit dem Echtgeld könnt ihr, wie zuvor schon erwähnt, Pokébälle kaufen, einen kleinen Erfahrungsboost oder vergrößerte Taschen. Für alle diejenigen die zu faul sind sich zu den Pokéstops zu bewegen vielleicht ganz nützlich, aber irgendwie entspricht das nicht dem Sinn und Zweck von Pokémon GO.

AR Funktion

Karpador auf den heimischen Essteller - Pokemon GO macht's möglich. © Andy Barratt

Karpador auf den heimischen Essteller – Pokemon GO macht’s möglich. © Andy Barratt

Pokémon GO bringt eine sehr spaßige AR Funktion mit sich. Verfügt euer Smartphone über ein so genanntes Gyroskop (auch Kreiselsensor genannt), könnt ihr die kleinen Taschenmonster auch in der echten Welt einfangen oder lustige Bilder machen. Das sich die Pokémon nicht immer auf den für sie besten Plätze befinden beweisen die unzähligen Bilder bei Facebook, Twitter und co.

Fazit

Pokémon GO unterstützt in jedem Fall unsere Sammelleidenschaft und tut gleichzeitig was für die allgemeine Gesundheit. Wir machen gerne nach der Arbeit mal einen Umweg zum nächsten Poké Stop oder gehen mit dem Hund die ein oder andere Runde mehr. Alles in allem macht die App sehr viel Spaß, doch was tun wenn alle 150 Pokémon gefangen wurden und die Mehrheit der Arenen in unserem Besitz sind? Hoffentlich haben die Entwickler von Niantic Labs noch einiges in petto, denn Pokémon GO könnte was ganz, ganz großes werden.

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