5 Marvel Charaktere, die eigene Serien brauchen

Disneys eigener Streamingdienst wird im Herbst 2019 an den Start gehen. Für diesen soll Marvel nun einige exklusive Miniserien produzieren.

Loki, Scarlet Witch und weitere Marvel Charaktere, die keine eigenen Solofilme haben, sollen in jeweils 6 bis 8 Episoden abgeschlossene Geschichten erleben. Da die Produktion, im Gegensatz zu den bisherigen Serien, nicht in Marvels TV Abteilung, sondern bei Marvel Studios unter Kevin Feiges Aufsicht stattfindet, darf man wohl Serien auf Hollywood-Kino-Niveau mit den Original Stars erwarten.
Neben den ganzen schon etablierten MCU Charakteren gäbe es in den Comics allerdings noch so viel mehr Helden, die sich bestimmt großartig in eigenen Serien machen würden.

Ms. Marvel

Im März nächsten Jahres feiert Captain Marvel auf der großen Leinwand ihr Debüt im MCU und ebnet damit den Weg für ihre Nachfolgerin, die aktuelle Ms. Marvel. Als Star eines der meistverkauften Marvel Digital Comics ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis Kamala Khan ihren Weg ins MCU findet.
Kamala ist ein junges pakistanisch-amerikanisches Mädchen, deren Inhuman-Gene ihr Superkräfte von gummiartigem Strecken, über Größenveränderung, bis hin zur Gestaltwandlung verleihen. Da sie selbst ein riesiger Avengers Fan ist, nimmt sie die alte Identität ihres großen Vorbilds Carol Danvers an und nennt sich von nun an Ms. Marvel.

©MarvelComics

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Da Kamala selbst eigentlich noch Schülerin ist, lebt sie ein Peter-Parker-esques Doppelleben, dessen zusätzliche Probleme mit der Schule bestimmt in einer Serie spannend wären. Außerdem ist das Inhuman-Gen, durch welches sie ihre Kräfte erlangt, bereits im MCU durch die Serien Agents of S.H.I.E.L.D. und The Inhumans bekannt. Aber der wohl wichtigste und interessanteste Punkt ist eigentlich Kamalas Pakistanische Abstammung, die nicht nur in der Story für spannende kulturelle Konflikte sorgt, sondern auch dringend benötigte Diversität in die Welt von Marvel bringt.

 

She-Hulk

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Als Mitglied der Avengers, Fantastic Four, Defenders, S.H.I.E.L.D. & Co. ist Jennifer Walters seit 1980 eine feste Größe in den Marvel Comics. Dass ausgerechnet She-Hulk die Cousine von Bruce Banner ist, ist gewiss kein Zufall. Wie Jennifer ihre Kräfte (und Hautfarbe) durch eine Notfall-Bluttransfusion ihres Cousins erlangt, könnte man im Intro der Serie andeuten. Denn viel spannender ist doch, wie Jennifer nun im Alltag mit ihrem neuen Aussehen umgeht und trotz ihrer Superhelden-Tätigkeit weiter als erfolgreiche Anwältin arbeitet. Ein Struggle zwischen Beruf und Berufung, der schon in Netflixs Jessica Jones erfolgreich thematisiert wurde. Quasi als ein Ally McBeal mit Superkräften, könnte She-Hulk zwischen Gericht und Verbrecherjagd sogar in das Genre der Romantik-Komödien abdriften. Dabei darf sie natürlich ab und zu, wie in den Comics, die vierte Wand durchbrechen.

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Doctor Doom

Thanos schnipst die Welt zugrunde. Kingpin tötet mit der Autotür. Selbst Doc Ock hat Spidey im Kino erfolgreich die Hölle heiß gemacht. Nur der eigentlich in den Comics großartige Doctor Doom versagt bisher im Blockbuster Kino kläglich. Die Fantastic Four und ihr größter Erzfeind sind dank des Disney-FOX-Deals bald wieder bei Marvel unter Dach und Fach. Da bietet sich natürlich ein erneutes (gutes) Reboot der First Family im MCU ganz klar an.

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Allerdings würde wohl eine weitere Inkarnation des Herrschers von Latveria, als simpler Einmal-Schurken, dem Charakter nicht gerecht. Viel interessanter wäre es doch, würde Marvel zuvor Victor Von Doom seine eigene Serie widmen in der wir ihn näher kennen lernen. Seine Ängste, seine Motivationen und seine Träume erfahren. Sehen, wie er Magie erlernt, zum Herrscher von Latveria wird und mit Mephisto um die Seele seiner Mutter kämpft.
Wie viel mehr man dann danach in einem Fantastic Four Blockbuster hin und her gerissen wäre, ob man nun den Helden oder dem wohl bekannten Schurken die Daumen drücken soll.

 

Moon Knight

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Oft mit Batman verglichen könnte eine Moon Knight Serie ein sowohl echt düsteres, als auch sehr verrücktes Projekt werden. Als ein komplett in silberweiß gekleideter Rächer der Nacht, dient Moon Knight nicht nur als “The Fist of Khonshu” einem Ägyptischen Gott. Er hat auch mit psychischen Problemen und mehreren unterschiedlichen Persönlichkeiten zu kämpfen. Die Serie könnte also neben der einfachen Verbrecherjagd ein ziemlich heftiger Mindtrip im Stile von Marvel’s Legion sein. Zudem würden sich speziell Moon Knights nächtliche Abenteuer deutlich für ein Sin City ähnliches Farbspiel in schwarz-weiß mit blutigem Rot anbieten.

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Dazzler

Da irgendwann in den nächsten Jahren die X-Men ihren Einzug ins MCU feiern sollen, wäre speziell eine Dazzler Serie ein verdammt interessantes Unterfangen. Dazzler, die sich seit Anfang der 80er Jahre in den Marvel Comics herumtreibt, ist eine Mutantin mit der Fähigkeit Schallschwingungen in Licht- und Energiestrahlen umzuwandeln. Viel spannender noch, ist Dazzler im Marvel Universum eine berühmte Sängerin. Damit könnte die Serie auf der Welle großartiger musikalischer Serien, wie Empire, Nashville, Riverdale & Co. schwimmen und quasi als Superhelden-Musical funktionieren. Zudem könnte man sie entsprechend der Beauty and the Beast Comics mit dem blauen X-Man Hank McCoy paaren.

Welche anderen Marvel Charaktere könntet ihr euch noch in eigenen Serienproduktionen vorstellen?
Meine weiteren Ideen seht ihr im folgenden Video:

 

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