NerdStar Scum-Roleplay-Server gestartet

Scum ist der neue Hit unter den Multiplayer-Survival-Spielen! Wie wäre es dann mit einem Scum Roleplay? Mit Hilfe von Butze, ActivityX und Gordo haben wir uns dem Abenteuer hingegeben und einen Roleplay-Server ins Leben gerufen. Alle nötigen Informationen über das Projekt und wie ihr mitmachen könnt, erfahrt ihr hier! Es gibt regelmäßige Updates über die Geschichte und die Charaktere in diesem Artikel. 

Wie kann ich mitmachen?

Scum Roleplay

Lasst euch nicht unterkriegen von den Zombies!

Der Server ist für alle zugänglich! Hier nochmal ein dickes Dankeschön für Butze, ActivityX und Gordo! Tretet einfach unserem Discord-Server bei und ihr bekommt die IP-Adresse. Dort könnt ihr euch mit anderen Spielern austauschen und zum Spielen verabreden. Der Server wird die ganze Zeit offen sein. Jeder, der sich an die Server-Regeln hält, ist willkommen mitzumachen!

Allgemeine Server-Regeln

  • Dieser Server ist für Roleplay-Begeisterte. Um hier auf dem Server zu spielen, denk dir bitte eine Geschichte zu deinem Charakter aus.
  • Als Roleplayer bleibt ihr ingame stehts in eurer Rolle! Im Chat, Global-Chat sowie Sprachchat.
  • Bei Events von den Admins ist es erlaubt, sich normal zu unterhalten. Ihr müsst dann nicht in eurer Charakterrolle sein.
  • Hab Spaß ohne den anderen Spielern ihren Spaß zu nehmen!
  • Respektiert andere Spieler! Wir setzen dabei einen gesunden Menschenverstand voraus!
  • Andere Spieler sollen sich frei ausleben können. Schränke sie bitte nicht ein!
  • Bei Sichtkontakt nicht sofort schießen! Jede feindliche Aktion muss für alle beteiligten Spieler klar sein. Grundlose Tötungen können zu Sanktionen führen. 
  • Sollte eure Charakterrolle beinhalen, dass ihr eine “bösartige” Person spielt, dann gelten folgende Regeln, um den Spielspaß anderer nicht zu nehmen:  
  • – Bei Sichtkontakt wird nicht sofort geschossen!
  • – Die Situation eines Schusswechsel muss für jede Partei deutlich sein!
  • – Um die Situation zu verdeutlichen, nutzt folgende Möglichkeiten:
  • – Warnschüsse. Die Schüsse dürfen den Charakter nicht verletzen!
  • – Voicechat nutzen, um Warnungen auszusprechen. Gib dem anderen Spieler genug Zeit, um darauf zu agieren.
  • – Der Ingame-Chat ist dafür nicht geeignet, weil das schnell überlesen werden kann.
  • – Sollte ein Spieler nicht darauf reagieren, dann darf dieser nicht beschossen werden!
  • Kisten und Shelter anderer Spieler dürfen nicht gelootet oder geplündert werden!
  • Solltet ihr die Regeln nicht beachten, müsst ihr mit den Konsequenzen rechnen! Im schlimmsten Fall werdet ihr mit eurer SteamID vom Server gebannt.
  • Seid ihr alleine unterwegs oder möchtet nicht sofort am Rollenspiel teilnehmen, dann schießt bitte nicht auf andere Spieler oder ähnliches! Auch dies kann im schlimmsten Fall zu einem SteamID-Bann führen!

PvP-Zonen im Spiel

Auf der folgenden Karte sind Zonen für PvP rot markiert:

Scum Roleplay

Achtet darauf wo ihr unterwegs seid!

Regeln für das PvP:

  • Es darf nur INNERHALB des Zaunes geschossen werden!
  • Spieler, die am Zaun vorbeilaufen, dürfen nicht auf die Spieler innerhalb schießen.
  • Spieler innerhalb des Zaunes dürfen nicht auf Spieler außerhalb schießen.

Der Hintergrund

Die Welt ist durchzogen von Gewalt und Kriminalität. Die Schere zwischen Arm und Reich ist ins unermessliche gestiegen und es gibt kaum mehr ein Entkommen aus der Unterschicht. Die Justizvollzugsanstalten platzen aus allen Nähten, so dass ein Gesetz verabschiedet wurde, das Privat-Gefängnisse legitimiert.

Scum Roleplay

Viel zu beachten, aber wer das schafft, hat leichtes Spiel.

Eine Gruppe durchtriebener Reiche, die nur so vor Privilegien strotzt, hat ein besonderes Programm ins Leben gerufen, um der Übersättigung der Gefängnisse Einhalt zu gebieten. Unter diesem Deckmantel entstand das Show-Format “TEC1”, das ausschließlich für die Unterhaltung der Oberschicht ausgelegt ist. Dieses Show-Format hat sich zu einer wahren Goldgrube entwickelt. Wetten werden auf die Köpfe der Häftlinge abgeschlossen

und Stars geschaffen.

In der zweiten Staffel wurden Häftlinge aus aller Welt auf eine Insel verbannt und müssen um ihr Überleben kämpfen. Zu den schlimmsten Verbrechern gesellen sich noch Zombies und riesige Roboter, die den Unterhaltungswert um ein Vielfaches steigern sollen.

Um nicht auf die Idee zu kommen die Insel zu verlassen, haben alle Teilnehmer ein Implantat erhalten, das den Träger in die Luft sprengt, sobald er versucht zu fliehen. Seien sie zu jeder Zeit dabei! Die neueste Drohnentechnologie erlaubt es ihnen, wirklich jeden Winkel der Insel zu sehen und keine Bewegung ihres Lieblingshäftlings zu verpassen!

Was bisher geschah…

Habt ihr eine Folge verpasst? Kein Problem! Schaut sie euch als doch als VOD bei uns auf Twitch an!

Tag 1

Eine Gruppe von Leuten, die unterschiedlicher nicht sein könnten trotzt der lebensfeindlichen Umgebung. Viel ist über sie nicht bekannt, außer, dass Butze und Lobo wissen was sie tun. Freddy, ein nordischer Jung, lebte 2 Jahre in seiner Garage. Gordo hat nicht viel preisgegeben, ist aber scheinbar alleine unterwegs gewesen. Der letzte im Bunde ist der Frischling. Gerade erst auf die Insel gekommen, wurde er von Butze und Lobo aufgegriffen und versucht sich in dieser Welt zurechtzufinden. Mit den beiden zog er los und traf den Freddy in seiner Garage. Dieser erzählte von einem Bunker und einem Lager mit vielen guten Gegenständen und dem Plan dort reinzukommen. Die vier Männer zogen los und blickten dem Tod ins Auge. Haarscharf entkamen sie dem großen Roboter und verweilten im Bunker, um sich auszurüsten. In diesem Augenblick bemerkten sie eine weitere Person vor dem Bunker, die die Aufmerksamkeit des Roboters auf sich zog. Es stellte sich raus, dass es der Gordo war. Nachdem er seinen Helm als Friedensangebot überreichte, blieb er mit der Truppe und zog mit ihnen weiter.

Scum Roleplay

Ihr seid nicht alleine auf der Insel, also passt auf!

In der Nähe einer Kirche sah der Frischling seine Chance sich zu beweisen und erledigte einen Zombie mit einer Schlagwaffe. Den Zweiten erlegte er mit seinem Gewehr und lockte damit gleich mehrere an! Glimpflich ging diese Situation vorbei und die Gruppe atmete durch. Während Freddy und der Frischling in der Kirche Schutz für die Nacht suchten, zogen die anderen drei weiter, um einen Auftrag zu erledigen.

Tag 2

Ein Tag zum Vergessen für den Frischling! Er wachte in der Kirche auf ohne Kleidung. Freddy war weg und mit ihm die Erinnerung an letzte Nacht. Zum Glück waren Lobo und Butze von ihrer Mission heimgekehrt und hatten ein frisches Paar Hosen dabei. Der Frischling erfuhr, dass er zweieinhalb Tage im Koma gelegen hat.

Mit dem Ziel die Diebe zu fassen und neue Ausrüstung zu ergattern, zogen die drei Männer Richtung Norden. Auf dem Weg trafen sie Dave, einen sehr sonderbaren Wanderer, und nahmen ihn mit. Er kannte sich im Norden aus, so dass er eine Bereicherung hätte sein können.

In der Dunkelheit der Nacht wurden die vier Männer von einer Horde Zombies überrascht, der sie aber heldenhaft trotzten. Von nun an sollte der Frischling nicht mehr der Frischling sein. Dave durfte die Rolle übernehmen! Der Frischling offenbarte seinen wahren Namen und ließ sich von nun an “Sam” rufen.

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Immer einen sicheren Platz zum Schlafen suchen!

Ein kleiner Seitenhieb seitens Lobo und Butze blieb nicht aus, doch es war keine Zeit für weitere Scherze. Am Bunker verlief der Einstieg alles andere als reibungslos: Lobo war verschwunden und Butze getroffen. Nur Dave und Sam haben das Innere des Bunkers erreicht.

Die beiden rüsteten sich aus, denn das Leben musste ja weitergehen! Beim Verlassen des Bunkers wurden die beiden getrennt. Sam wachte weit entfernt vom Bunker auf. Sein Ziel war es die anderen zu finden, doch erst musste er sich eine anständige Ausrüstung zusammensuchen.

Vom Hunger geplagt trieb es ihn in ein Dorf mit mehreren Zombies. Nach einigen Kämpfen erlag er seinen Verletzungen und wurde ohnmächtig. Wieder in einem ganz anderen Gebiet angekommen, versuchte er vorsichtiger zu agieren. Er begab sich Richtung Süden und konnte dabei eine solide Ausrüstung vorweisen. Der pure Überlebenswille trieb ihn immer mehr voran und so näherte er sich immer mehr seinem Ziel.

Er versuchte ein Lager zu errichten, scheiterte aber am Bau. Zum Glück konnte er einen Hochsitz auf der anderen Seite des Flusses erspähen. Das Glück sollte nicht abbrechen, denn er fand dort eine Schrotflinte.

Tag 3

Vom neuen Mut ergriffen, zog Sam am nächsten Tag weiter Richtung Süden, um seine Weggefährten zu finden. Er erreichte einen Truppenübungsplatz und traf auf eine Person, die ihm nicht gerade geheuer war. Die Person interessierte sich nicht sonderlich für Sam und ging auf keiner seiner Zurufe ein. Voller Skepsis entfernte Sam sich von diesem Schauplatz und hoffte nicht erschossen zu werden.

Lange dachte er über diese Begegnung nicht nach, denn in der nächsten Ortschaft warteten weitere Personen auf ihn! Zwei Männer bauten sich vor Sam auf. Der eine merkwürdig bekannt, der andere völlig fremd. Nachdem sich die Männer ihre Sturmhauben vom Gesicht gezogen haben, war die Freude groß: Er war Lobo, der vor Sam stand! Er erzählte Sam alles was nach dem Vorfall am Bunker geschehen ist und wie er auf Jason getroffen ist. Sam schloss sich den beiden Männern an und sie beschlossen Richtung Westen zu gehen und ein geeignetes Lager zu finden.

Auf dem Weg entdeckten sie ein Versorgungslager, das von merkwürdigen Türmen eingekreist war. Das Lager war zum Glück nicht von einem Roboter bewacht, bot aber auch kaum Ausrüstung. Als sie sich in Sicherheit wogen, fielen Schüsse aus der Richtung des Eingangs. Die Männer teilten sich auf. Sam kletterte auf den Wachturm und hatte mit seinem Gewehr den Eingang des Lager im Blick, Jason versteckte sich rechts und Lobo blieb mutig vorne stehen. Eine fremde Person erschien alleine am Eingang. Mit dem Wissen, dass Sam den Fremden im Visier hatte, ging Lobo auf die Person zu.

Scum Roleplay

Die Küste bietet eine schöne Alternative für ein Lager.

Nach ein paar Minuten der Ungewissheit gab Lobo Entwarnung. Der Fremde schien für Lobo und Jason gar nicht so fremd zu sein. Sam kletterte von dem Wachturm, stehts ein Finger am Abzug. Lobo nahm Sam seine Nervosität und erklärte, dass der Fremde Jon sei. Jon ist ein weiterer Weggefährte auf den Reisen von Lobo gewesen. Sam vertraute ihm und ließ von Jon ab. Nun zogen sie zu viert in Richtung westlicher Küste. Lobo bemerkte, dass Sam reifer und erfahrener wurde. Er war stehts an vorderster Front, wenn es darum ging, die lebenden Untoten zu beseitigen. Man könnte schon fast sagen, dass Lobo stolz auf Sam war.

Zwei Hafenstädte und eine Rast weiter, war die Not groß. Der Beutezug war unbefriedigend und die Munition knapp. Es gab nur einen Ausweg und der hieß Bunker. Sam wurde mulmig beim Gedanken an den Bunker. Schließlich war sein letzter Besuch alles andere als ein Spaziergang gewesen! Der Mangel an Munition ließ kein Kneifen zu. “Entweder ich werde von Zombies gefressen oder ich sterbe beim Versuch Munition zu bekommen”, dachte sich Sam. Fokussiert und mit einer gewissen Nervosität zogen die Männer weiter.

Am Bunker angekommen, nahmen die Männer wieder Schüsse wahr. Vorsichtig wurde die Situation beobachtet, aber es war weit und breit keiner zu sehen. Einzig ein paar Zombies liefen in der Gegend rum. Sam und die anderen diskutierten einen Moment und entschlossen sich trotzdem den Bunker zu betreten. Entweder sind die anderen tot oder im Bunker angekommen. Das galt es herauszufinden. Mit der üblichen Taktik warteten sie den Gang des Roboters ab und sprinteten in den Bunker. Diesmal verlief es wieder suboptimal. Jon kam als erstes rein. Lobo und Sam folgten, wurden aber schwer verletzt. Sam und Lobo konnten sich zum Glück zusammenflicken, aber Sam brauchte einen Moment und hat sich im Bunker hingelegt.

Während Jon und Lobo den Bunker untersuchten, war Jason immer noch draußen vor dem Gelände…

Tag 4

Wie so oft wachte Sam einsam und verlassen auf. Lobo und Jon haben ihn im Bunker gelassen, damit er sich erholen kann. Nachdem Sam sich außerordentlich gut ausgerüstet hat, verließ er den Bunker durch einen geheimen Gang in der Krankenstation. Mitten in der Nacht kam er aus dem Bunker raus und lief mit voller Wucht in eine Gruppe Zombies. In dem ganzen Chaos verlor er unglücklicherweise seine ganzen Sachen und floh Richtung Süden.

Nach mehreren erfolglosen Versuchen seine Sachen in der Dunkelheit des dichten Walds zu finden, traf er an einer Brücke einen alten Bekannten wieder. Jon hatte ein kleines Lager mit einem stummen unbekannten errichtet. Ein Glück hatte Norman, der Unbekannte, Stift und Block dabei, um mit den beiden anderen zu kommunizieren.

Auch zu dritt konnten die Männer die Ausrüstung nicht mehr bergen und so vergriffen sie sich aus Frust an den restlichen Zombies in der Nähe. Einzig Norman hielt sich im Hintergrund, weil er nichts von dieser Gewalt hält. Von den Schüssen angelockt, lief ihnen ein einsamer Wanderer in die Arme. Sam und Jon blieben ihren Prinzipien treu und nahmen den harmlos wirkenden Herbert in ihre Gruppe auf.

Auf ihrem Weg in eine Stadt im Sektor C3 wurden sie von Schüssen überrascht. Langsam tasteten sich Jon und Sam aus dem Wald an das Flussufer. Die Hände stehts an der Waffe, erblickten sie auf der anderen Seite eine einzelne Person. Da es noch recht dunkel war, konnte niemand die Identität der Person erkennen. Während Sam und Jon sich berieten, sprang Norman furchtlos in den Fluss und schwamm auf die andere Seite. Erschrocken von seiner Tat, kam der Rest der Männer nach.

Scum Roleplay

Beim Damm geht es ziemlich tief runter!

Bevor sie das andere Ufer erreicht hatten, war zu sehen, dass Norman die Person kannte. Sam blickte auf die Person und ihm wurde warm ums Herz. Der Lobo hat seinen Schützling wieder gefunden! Zu fünft machten die Männer rast an einem nahe gelegenen Waldrand und besprachen die weitere Vorgehensweise. Während für Sam, Lobo, Jon und Herbert die Sache klar war, dass sie in die nächste Stadt ziehen und nach einem guten Tropfen suchen, war Norman anderer Meinung.

Norman kann die Gewalt und den Wunsch der Anderen nach Alkohol nicht verstehen. Er wünschte sich, dass alle gemeinsam an einem Strang ziehen würden ohne Gewalt. Vor allem Sam und Herbert diskutieren mit Norman über die Notwendigkeit ihrer Waffen. Schließlich müsse sich der Mensch gegen die Zombies verteidigen können. Sie diskutierten die ganze Nacht bis zum Sonnenaufgang.

Ohne auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, zogen die Männer dennoch gemeinsam weiter. Sie erreichten einer von Jons unzähligen Lager. Nachdem sich alle auf Jons Kosten ausgerüstet hatten und sich einen edlen Tropfen eingepackt hatten, entschieden sie sich zum großen Staudamm zu gehen. Vom Staudamm hatte Sam schon einiges gehört und wollte diesen schon immer besuchen.

Der Anblick, der sich den fünf Männern auf dem Damm bot, ließ jegliche Meinungsverschiedenheiten vergessen. Für einen kurzen Moment zog ein wenig Frieden in ihre Leben ein. Selbstredend ließen sie sich nicht lumpen und vollzogen das allseits bekannte Ritual, das den Staudamm so berühmt gemacht hat. Gepackt von der Abenteuerlust, wollten die Männer noch die Insel in der Mitte des Sees im Osten besiedeln.

Sie unterschätzten die Entfernung und hatten mit dem Gewicht ihrer Ausrüstung Probleme. Mit aller letzter Kraft erreichten sie das Ufer und ließen sich nieder. Vor allem für Sam war diese Reise eine Tortur, weshalb er sich in der angesiedelten Kirche zu einem Nickerchen breitschlagen ließ.

Tag 5

Am nächsten Morgen entschied sich Sam weiterzuziehen und endlich einen Ort zu finden, um sesshaft zu werden. Er entschied sich für eine Ortschaft im Süden im Bezirk C3. Dort angekommen, traf er auch gleich andere Leute, die ihm zum Glück wohlgesonnen waren. Der gute Butze hat sich nach langer Zeit wieder blicken lassen und erzählte von einem neuen Geschäftsmodell: Guide für Hilfesuchende. Butze bietet seine Dienste an und gibt Hilfestellung gegen Bezahlung an. Diese Dienstleistung sollte Sam im späteren Verlauf des Tages auch annehmen.

Die Stadt scheint ein beliebter Ort zu sein, denn es trafen immer mehr Personen ein, die Hilfe und Zuflucht gesucht haben. Es wurde ihnen nicht sofort geholfen, denn es trieb sich ein Verbrecher rum, der sich an Butzes Habseligkeiten zu schaffen gemacht hatte. Nach einem klaren Hinweis, dass sich die neuen doch benehmen sollten, wurden sie in die Stadt gelassen. Die Ruhe wurde durch Schüsse aus der Nähe unterbrochen. Die Gruppe suchte vergebens nach dem Schützen und konnten nur seine gelbe Hose als Merkmal wahrnehmen.

Nachdem sich die Situation einigermaßen beruhigt hatte, entschied sich Sam sein Lager in der Kirche aufzuschlagen. Nicht weil er die Hilfe von Gott suchte, sondern aus taktischen Gründen suchte er sich dieses Gebäude aus. Da er seine Sachen irgendwo verstauen musste, bot ihm Butze an, Kisten für seine Gegenstände herzustellen. Natürlich gab es das zu einem Freundschaftspreis!

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Ein Lagerfeuer bietet sich super an, um tolle Geschichten auszutauschen.

Die übrig gebliebenen Butze, Sam und Gusher entschieden sich ein gemeinsames Lagerfeuer zu veranstalten. Es wurde gegessen, aber auch ein wenig viel getrunken! So geschah es, dass Butze den wahren Grund für seinen Haftantritt offenbarte: Er zündete das Haus eines Autoverkäufers an, weil dieser ihm sein Traumwagen nicht günstiger verkaufen wollte. Bei dem Brand kam eine Katze zu Schaden.

“Ein ziemlicher krasser Typ mit einer kurzen Lunte”, dachte sich Sam als er nach dem Gelage in sein neues Heim ging. Er schloss die Augen und hatte das erste Mal das Gefühl angekommen zu sein…

Tag 6

Der nächste Morgen fühlte sich sehr friedlich an. Der Stützpunkt füllte sich mit Leben und immer mehr gestrandete Verbrecher fanden Zuflucht in der Stadt.

Sam und Butze begaben sich auf die Suche nach Arzneimittel und Schnaps. Auf der Expedition lernte Sam immer mehr Leute kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Seine anfängliche These, dass nur wenige in diesem Gebiet sind, erwies sich als falsch. Mittlerweile sprachen einige schon davon, dass die Gefangenen nicht ohne Grund hier seien. Es war die Rede von einer Fernsehshow mit Gefangenen, die um ihr Überleben kämpfen und am Ende zum Sieger gekürt werden. Sam konnte das Ganze nicht fassen, fand aber die Argumente dafür einleuchtend. Ein anderer Punkt, der die Gruppe beschäftigte, waren die Sonden, die jedem in den Nacken implantiert wurden. Auch die Zombies hatten solche Sonden. Sam war eher der Meinung, dass die Regierung in einem geschlossenen Gebiet Experimente mit Viren durchführt. Die Männer verwarfen die Diskussion und machten sich gute Laune, um nicht dem Wahnsinn zu verfallen.

In der Nacht trafen sie einen merkwürdigen Kautz, der scheinbar von den Midlands oberhalb des Airfields herkommt. Er versprach der Gruppe eine Menge Frauen und Versorgung. Mit einem mulmigen Gefühl folgten die Männer dem Fremden, der sich ActivityX nannte. Es war ein sehr weiter Weg und die Nacht wurde immer dunkler. Hinzu kamen die ganzen Gefahren, die sie aufhielten. Am Ende entschied sich Sam zu rasten und dieses Lager zu einer anderen Gelegenheit zu besuchen. Während er versuchte einzuschlafen, ließ ihn der Gedanke an Frauen in diesem Gebiet nicht los.

Tag 7

Trotz verpasster Frauen ging es Sam am nächsten Morgen ganz gut. Er packte seine Sachen zusammen und begab sich wieder in Richtung Hauptquartier.

In der Stadt waren wieder allerlei Leute unterwegs, die Sam nicht kannte. Er kann nicht genau sagen wie viele er mittlerweile auf seiner Reise getroffen hat. Lobo und er hatten beschlossen nach leckeren Getränken zu suchen, um dann anschließend ein wenig die Seele am Lagerfeuer baumeln zu lassen. Ihnen war zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst, dass ihre Reise eine böse Wendung nehmen würde.

Sie trafen Jon Smoker, der ihnen ein paar Flaschen Schnaps anbot. Jon, der die meiste Zeit alleine durch die Lande zog und hier und da seine Verstecke hatte, lud die beiden in sein größtes Lager ein. Nachdem sich die drei endlich auf einen Tauschhandel verständigen konnten, holte Jon zwei Flaschen aus seinem Versteck. Sam hatte in der Zeit bemerkt, dass in der Ortschaft eine Kneipe ansässig war. Voller Stolz präsentierte er Lobo seinen Fund, erzählte dem Jon aber erst Mal nichts davon.

Euphorisiert durch den anstehenden Rausch zogen die Männer wieder in das Hauptquartier. Auf dem Weg dorthin hielten sie es für eine gute Idee noch ein Tier zu schießen, das sie auf das Lagerfeuer werfen können. Gerade als Lobo ein Tier gefunden und geschossen hatte, erschien ein Mann in Tierfetzen gekleidet und mit einem Speer bewaffnet. Er schrie ganz laut: “Hört auf in meinem Gebiet zu jagen! Das ist mein Tier!”

Die Warnungen wurden lauter und der Mann kam immer näher. Es fiel den Dreien wie Schuppen von den Augen: Es war Butze ohne seine Guide-Ausrüstung! Die Männer signalisierten ihm, wer sie sind, aber das machte Butze nur umso wütender. ” Ihr habt mich verraten! Ihr habt mich alle im Stich gelassen”, ertönte es von einem kleinen Hügel am Wegesrand.

Verwirrung machte sich breit, denn keiner der drei Männer wusste worum es geht. Sie versuchten ihn zu beruhigen. Es fielen viele Worte, es wurde geschrien. Bevor die Situation ausarten konnte, verteilten sich die Männer. Lobo wollte voranschreiten, um mit Butze zu sprechen. Sam und Jon hatten Butze stehts anvisiert, weil dieser mit einem Speer Lobo bedrohte.

“Erinnerst du dich? Wir beide haben Guide gegründet! Was soll damit werden?”, brachte Lobo in einem ruhigen und vertrauten Ton hervor. “Lass mich damit in Ruhe! Ich lebe jetzt hier. Ihr habt mich verraten!”, konterte Butze.

Die einfühlsame Art von Lobo schien keine Früchte zu tragen und provozierte Butze weiter. Lobo versuchte es immer weiter, doch Butze entfernte sich mehr und mehr von den anderen. Plötzlich ging alles so schnell, dass keiner wirklich fassen konnte was passiert war.

Ohne Vorwarnung holte Butze aus und warf seinen Holzspeer in Richtung Lobo. Der Moment verlief für Sam wie eine Ewigkeit, ehe er das Eindringen des Speeres in Lobos Oberkörper bemerkte. Das Geräusch war so klar wie das des Schusses, welcher sich von Sams Gewehr gelöst hatte.

Butze sackte zu Boden und rührte sich nicht. Lobo, Sam und Jon blieben regungslos stehen.

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Manchmal ist das Leben eben doch zu Kotzen!

Die Ruhe fühlte sich an wie eine Ewigkeit, doch es waren nur ein paar Sekunden. “Er hat Lobo mit dem Speer attackiert! Wir haben ihn gewarnt. Ich… Ich musste auf ihn schießen!”, versuchte Sam seine Reaktion zu begründen, bekam aber keine Antwort.

Die Stille machte Sam mehr und mehr wahnsinnig. Er musste sich übergeben. Als er wieder zu sich kam, rannte er los. Im Augenwinkel sah er wie Lobo über Butze kniete und eine Kerze anzündete.

“Ich musste es tun…Er hat uns angegriffen”, dachte sich Sam, während er ziellos durch die Dunkelheit rannte. Er rannte und rannte bis es weh tat. Ein Turm erschien am Horizont und Sam bemerkte, dass er instinktiv ins Lager gerannt war.

Er riss die Kirchentür auf, rannte die Treppe zum Turm rauf und verschanzte sich dort. Das ganze Adrenalin fiel von ihm ab und er begann zu zittern. “Was habe ich getan? Lobo wird mich töten, wenn er mich hier findet. Ich habe es nicht anders verdient…”, redete Sam sich ein. In der aussichtslosen Lage fiel Sam ein, dass er noch die zwei Schnapsflaschen aus der Kneipe in seinem Rucksack hatte.

Er trank sich den Frust von der Seele, doch den Schmerz vergessen konnte er nicht. Der Rausch umgarnte ihn immer mehr. Plötzlich hörte er ein Geräusch. Sam lauschte aufmerksam und konnte erkennen was es war. Ein leises, aber klares “Sam” ertönte in seinen Ohren.

Sam wurde blass, aber ihm war klar, dass er sich dem Dämon stellen musste. Er torkelte den Turm hinunter und öffnete die Kirchentür. Niemand da. Er trat aus der Kirche raus mi der Überzeugung, dass er gleich eine Kugel zwischen die Augen verpasst bekommt. Weiterhin niemand zu sehen. Erleichterung machte sich breit und Sam sackte zu Boden.

Lobo und John erreichten die Stadt und fanden Sam verzweifelt vor der Kirche. Sie sammelten ihn ein und bemerkten, dass er sternhagelvoll war. Lobo versicherte ihm, dass es nicht seine Schuld sei und, dass Butze einfach übergeschnappt sei. Sowohl für Sam, als auch für Lobo war es merklich eine schwere Situation.

Sam hörte immer wieder den Ruf seines Opfers und torkelte merklich verwirrt und verängstigt durch die Stadt. Die Einwohner an der Lagerfeuerkreuzung bemerkten diese Situation und hielten Sam auf. Nachdem Lobo den anderen erklärt hatte was los war, schafften sie es endlich, dass Sam sich für einen Moment hinlegt.

Die Ruhe blieb nicht für lange, denn es fielen Schüsse aus dem Wald. Sam, der fast schon wieder nüchtern war, wachte auf und verschanzte sich mit den anderen in der Polizeistation. Er war davon überzeugt, dass Butze gekommen sei, um ihn zu holen.

Die Polizeistation schien belagert! Von allen Seiten wurden Rauchgranaten geschmissen und es fielen Schüsse. Die Gruppe versuchte auf dem Dach zu ermitteln, woher der Übeltäter geschossen hatte. Der Terror hörte nicht auf. Mal schien er von links, mal von rechts anzugreifen. Sam stellte sich auf die Garagen und rief nach Butze. Er kam zwar nicht, aber ein Schuss erwischte Sam leicht an der Schulter.

“Er will mit mir spielen. Wollte er mich tot, hätte er mich auch getötet”, dachte sich Sam. Er lief los in den Wald, um den Spuk zu beenden. Er schrie und machte auf sich aufmerksam, aber es tauchte niemand auf. Die anderen verteilten sich auch und suchten den Rest des Walds ab. Keine Spur von Butze.

Auf der Kreuzung in der Stadt wurde Sam wieder attackiert. Butze hatte es auf das Dach de Polizeistation geschafft. Die ganze Gruppe stürmte die Polizeistation, um dem Wahnsinnigen das Handwerk zu legen. Lobo entschied sich dafür mit Butze alleine zu reden. Sam wusste, dass nur er die Situation bereinigen konnte, auch wenn er mit seinem Leben dafür bezahlen musste. Er ging die Treppe zum Dach hinauf und bat Lobo um Einlass. Butze willigte ein. Lobo schloss die Tür hinter ihnen zu. So standen sie da auf dem Dach. Wie bei einem Showdown waren sie stehts bereit ihre Waffe zu ziehen.

“Warum tust du sowas? Du weißt genau, dass ich aus Notwehr gehandelt habe. Du hast Lobo attackiert.”, versuchte Sam sein Verhalten zu verteidigen.

“Ihr seid doch alle Verräter! Du weißt genau warum.” antwortete Butze mit einer Kälte in der Stimme, die Sam völlig fremd war.

“Butze, ich weiß nicht wovon du sprichst… Komm zu uns zurück! Das muss doch alles nicht sein. Nach all dem was wir durchgemacht haben!”, entgegnete Sam ihm völlig ratlos.

“Das war alles gelogen.”, sprach Butze und betätigte den Abzug seiner Waffe. Der Schuss löste sich und Sam ging zu Boden. Bevor ihm schwarz vor Augen wurde, bemerkte er, dass die Tür aufsprang und Schüsse fielen. Das Letzte, was Sam sah, war der Körper von Butze, der nach hinten fiel. Dann kam Stille…

Tag 8

Nach den ganzen Ereignissen hatte Sam das Weite gesucht und versuchte einen klaren Gedanken zu fassen. Erst eine Begegnung mit einer Horde Zombies, die er gerade so überlebt hatte, machte ihm bewusst, dass es Zeit wird die Vergangenheit zu vergessen und an der Zukunft zu schrauben!

Im Lager versammelte er die Leute, um eine Ankündigung zu machen. Er war überzeugt davon, dass eine starke Gemeinschaft das Überleben aller sichern könne. Aus diesem Grund forderte er die anderen auf sich Gedanken über Strukturen und Regeln zu machen. Sam war es wichtig zu wissen wer in der Stadt lebt und wer auf seiner Seite ist. Der Bruch zwischen ihm und Butze hatte vieles verändert. Sam wurde vorsichtiger, aber auch gnadenloser. Vor allem wurde ihm zugetragen, dass seine Unterkunft in der Kirche verwüstet wurde. Den Übeltäter konnte nicht ermittelt werden.

Schnell wurde klar, dass es im Lager selbst eine Führung geben muss. Sam wollte sich selbst nicht in den Vordergrund drängen, weshalb er für eine Wahl plädierte. Jeder in der Stadt sollte sich Gedanken machen wer in Frage kommen könnte und bei der nächsten Versammlung sollte abgestimmt werden.

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Gemeinsam seid ihr stark, aber verlass dich nie nur auf die anderen!

Eine Sache, die schnell besprochen wurde, war die Bewaffnung. Sollten feindlich gesinnte Gruppen die Stadt angreifen, sollte genug Munition vorhanden sein. Ein entsprechendes Lager sollte in der Polizeistation eingerichtet werden. Damit es innerhalb der Stadtgrenze friedlich bleibt, soll niemand seine Waffe offen in der Hand tragen dürfen, außer er hat Wachdienst.

Zusätzlich sollen Neuankömmlinge überprüft werden. Sam befürchtet, dass sich zu viele feindliche Truppen in der Stadt einnisten könnten. Er hofft drauf, dass eine geordnete Übersicht über die Einwohner den Verrat eindämmen kann.

Nachdem ein paar strukturelle Dinge geklärt wurden, machten sich die Männer auf, um Munition und Ausrüstung zu sammeln. Sam bemerkte, dass die Munition langsam knapp wurde in de Stadt!  Nach einem erfolgreichen Beutezug in einem Militärlager, ging es für die Gruppe wieder zurück nach Zagorje.

Sam hatte für einen kurzen Augenblick das Gefühl, dass er Kontrolle über eine intakte Gemeinschaft hat. Jeder hatte eine Aufgabe, die zum Großen und Ganzen beitrug: Die einen holten Holz, der andere kochte und wieder ein anderer konstruierte die Vorratskisten.

Diese Ruhe wurde in der Nacht gestört als Schüsse in Richtung Polizeistation fielen. Die Männer versuchten den Schützen ausfindig zu machen, hatten aber das Gefühl, dass der Schütze von allen Seiten agiert. Die halbe Nacht ging vorbei und es war keine Spur von dem Übeltäter zu finden. Einer der Männer behauptete der Schütze sei im Kirchturm gewesen, aber Sam konnte niemanden in der Kirche finden. So bleibt dieser Vorfall ungeklärt, doch für Sam ist es fast schon eindeutig, dass Butze seine Finger im Spiel hat…

Tag 9

Es kamen keine weiteren merkwürdigen Geschehnisse vor. Normalität kehrte in Zagorje ein und die Leute entwickelten immer größere soziale Strukturen. Brauchte wer etwas, gab es immer eine Person, die dies besorgen konnte oder vorrätig hatte. Tom’s Taverne wurde zur Anlaufstelle für abendliche Unterhaltung.

Sam fühlte, dass Zagorje in guten Händen war und machte sich auf, um die Landschaft weiter zu erkunden. Es verschlug ihn an den nördlichsten Punkt der Westküste. Er wusste, dass er eine lange Reise vor sich hatte, aber er war gut ausgerüstet.

Er war den ganzen Tag unterwegs, entdeckte viele neue Ortschaften, fand leckeres Obst und lernte das Feuermachen. Vorher hatte Sam das Fleisch meist roh gegessen. Kurz vor dem letzten Quadranten der Karte, traf er auf einen alten Bekannten.

Activity war auch in den Norden unterwegs. Er erzählte Sam, dass sein Lager in der Nähe des Flughafens von Nordmännern überfallen wurde. Sie hätten alles zerstört und die Frauen entführt. “Nicht die Frauen!” dachte sich Sam. Auch wenn Activity mulmig dabei war, dass sie in Richtung Nordmänner wandern, musste er der Sache auf den Grund gehen.

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Essen braten ist wichtig und gesund!

Sie kamen immer näher an ihr Ziel. In der letzten kleinen Ortschaft davor machten sie Rast. Eine handvoll kleiner Häuser standen die Küste entlang. Sam stand auf einem Balkon und betrachtete die Reflektion des Mondes auf der Wasseroberfläche. “Hier könnte ich zur Ruhe kommen,” dachte er sich und genoss weiter die friedliche Ruhe.

Activity stürmte herein. Er teilte Sam mit, dass er in einer Garage ein bekanntes Fahrzeug gesichtet habe. Sie gingen in die Garage und Sam war überrascht, dass es scheinbar doch funktionierende Fahrzeuge gibt. Leider war dieses Exemplar komplett ausgebrannt und nutzlos. Sam fragte Activity über die Nordmenschen aus. Er erfuhr, dass es sich um eine Gruppe primitiver Barbaren handelt, die rücksichtslos durch die Lande ziehen und alles und jeden töten. Es schien so, als seien sie aus dem Norden geflohen.

Die beiden Männer zogen weiter, weil Sam ein Gebilde aus Stein erblickte und dies erkunden wollte. Sie kletterten den Berg rauf bis sich die Konstruktion in ihrer ganzen Pracht vor ihnen aufbaute. Es war eine Mauer. Eine riesige Mauer, die die gesamte Landschaft vom Norden abschnitt. Sam war von dem Anblick so überrascht, dass er zusammensackte.

Die Männer machten sich ein Lagerfeuer und fingen an zu Rätseln. Sam dachte über all die Theorien nach, die er im Laufe der Zeit gehört hatte und ihm wurde bewusst, dass etwas davon stimmen muss. Hinter der Mauer ist etwas, das geschützt wird vor den Verbrechern. Sam war sich immer noch nicht sicher ob es sich um eine Fernsehshow handeln könnte oder es ob es ein Forschungsprojekt ist.

“Ich muss den anderen davon berichten”, sagte Sam. Sie zogen weiter Richtung Osten. Die Mauer blieb stehts auf ihrer linken Seite und schien auch nicht aufzuhören. In einem Waldstück wurden die beiden Männer von mehreren Zombies überrascht. Trotz der anfänglich chaotischen Situation, sind beide unverletzt aus der Sache rausgekommen.

“War der Angriff geplant, weil wir das Geheimnis entdeckt haben?” grübelte Sam vor sich hin als sie weiter in die nächste Ortschaft liefen. Die große Ankündigung in Zagorje musste warten. Sam war den ganzen Tag gewandert und wollte es nicht riskieren mitten in der Nacht überfallen zu werden. Er beschloss am nächsten Morgen aufzubrechen und seinen Leuten von der absurden Entdeckung zu berichten…

Tag 10

Activity und Sam machten sich auf den Weg nach Zagorje. Ihre Entdeckung musste dringend in die Welt hinaus getragen werden. Sie kamen gut voran, so dass sie die Stadt gegen Abenddämmerung erreichen konnten.

Sam wollte seine Sachen in der Kirche ablegen als er bemerkte, dass jemand vor dem Altar kniete. “Hey! Was machst du in meinem Haus!?” schrie Sam den Mann entgegen. “Ich bin Hans und mir wurde gesagt ich solle hier geistigen Beistand suchen. Vielleicht kann ich mich dann wieder an alles erinnern”, entgegnete ihn der Fremde. Es stellte sich heraus, dass der Mann aufgewacht sei und nichts mehr wüsste, außer seinen Namen.

Draußen befragte Sam Jordan und bekam genau die gleiche Antwort. Scheinbar sei das nicht das erste Mal vorgekommen, aber keiner kann sich erklären was los ist. Die Männer dachten nicht mehr weiter drüber nach und beschlossen in die Taverne zu gehen.

Sam legte Tom, dem Betreiber der Taverne, seinen gefundenen Proviant hin. Als Belohnung gab es leckeres Chili und guten Schnaps! “Endlich mal wieder eine normale gekochte Mahlzeit”, dachte sich Sam. Plötzlich fiel es ihm wieder ein. Er erzählte den Gästen von seiner Entdeckung im Norden. Sonderlich überrascht wirkte aber keiner von ihnen. Sam forderte die anderen auf die Tatsache mit der Mauer weiter ins Land zu tragen und jedem davon zu erzählen.

Während Sams Abwesenheit haben sich die anderen Bewohner eine neue Freizeitbeschäftigung gesucht. Nach einer durchzechten Nacht haben sie den Vorhof der Taverne zu einer Arena umgewandelt und Faustkämpfe ausgetragen. Sam ist sich nicht sicher was er davon halten soll.

Activity hatte sich auf der Reise mit Sam dazu entschieden sich in Zagorje niederzulassen. Die Männer halfen ihm eine Bleibe zu finden und ein Bett zu bauen. Gemeinschaft wird in dieser Stadt sehr groß geschrieben! Nachdem alle Arbeiten erledigt waren, lud Activity die Männer zum Essen bei sich ein. Sam hatte wohl was falsches gegessen und bekam Durchfall. Er hatte die Party vorzeitig verlassen und sich ins Bett gelegt, um am nächsten Tag wieder voller Tatendrang an einem besseren Leben zu arbeiten…

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4 Comments

  1. Freddi John Reply

    Moin, leider funktioniert der Discord-Link bei mir nicht. Weiß nicht genau, ob der Invite nur abgelaufen ist oder ob es ein Problem bei mir dazu gibt. Falls es eine Möglichkeit für euch gibt, diesen zu aktualisieren oder mir zukommen zu lassen, wäre ich sehr dankbar.

    LG Freddi John

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